Unser erster Törn des Jahres 2025
Nach dem Winterrefit galt es die vielen Neuerungen an Bord der Vision auszuprobieren. Unter anderem die neuen Segel, die neue Raymarine Installation, die neue Elektrik und noch einiges mehr. Das ganze sollte im Rahmen eines Wochentörns mit Philipp, Niko, Flo, Jennifer und Alexander in der oberen Adria stattfinden. Es kam aber alles anders.
Es zeichnete sich schon bald ab, dass das Boot keineswegs fertig werden würde zum avisierten Termin. Die umkoordinierte, chaotische und teilweise schroffe, unfreundliche art des Werft Chefs machte die Sache unvorhersehbar. Wir waren gewarnt worden, aber meine verfügbare Zeit, um mich durch mehr Anwesenheit auch mit mehr Nachdruck um die Erledigung der einzelnen Gewerke zu kümmern, war limitiert. So wurde aus dem geplanten Törn ein Woche voller Improvisation.
Philipp beschloss relativ bald abzuspringen, für ihn wäre die Anreise schwer gefallen, bei unklarer Sachlage ob überhaupt gesegelt werden würde war das die beste Lösung. Niko wurde krank, damit waren die Berliner aussen vor. Flo hingegen war sehr motiviert mit uns eine Woche an Bord zu verbringen.
Ich buchte ab 29. 5. ein AirBnB weil klar war, dass wir zunächst nicht an Bord wohnen würden. Die Yacht war noch immer in der Halle der Werft. Hier ein Blick aus der Halle während der letzten Vorbereitungen vor dem Einwassern.



Klar war aber auch, dass vieles noch nicht erledigt wurde. Und das schon nur bei äußerlicher Betrachtung. Aber dazu berichte ich mehr im Kapitel Refit.
Aufregend war es trotzdem zu beobachten wie die Yacht die Halle verlässt. Am Kran hängend, die neue Coppercoat Beschichtung präsentierend. So viele Gedanken gehen da einem durch den Kopf. War das die richtige Entscheidung, wird es halten, wird es fertig,…..
Und am Kran hängend geht es zur Box. Und dann ab ins Wasser.



Die Werft prüft sofort die Dichtheit, zumal einige neue Seeventile montiert worden waren. Anscheinend dicht. Jedenfalls schwimmt sie.
Als nächstes wird der Mast gestellt. Dazu zieht die Werft externe Rigger hinzu um die Haftung auch klar getrennt zu halten. Die Arbeiten ziehen sich bis in den Nachmittag, am Ende sind die Arbeiten noch nicht abgeschlossen, aber wir müssen die Box in Richtung eines uns zugewiesenen Liegeplatzes verlassen.
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