Leider kommt manchmal alles anders als man denkt. Hier erfährt ihr weshalb wir immer noch in Sardinien sind.
14. September
Wer unseren letzten Blog Eintrag gelesen hat, weiss schon was passiert ist und was der Plan für diesen Törn sein würde. Kurz gesagt, uns sind die Schrauben des Furlers des Grosssegels kaputt gegangen. Wir haben am Tag an den wir in Cagliari angekommen waren sofort mit einem Mechaniker Kontakt aufgenommen, welcher sich die Situation angeschaut hat. Dieser meinte, dass der Mast wahrscheinlich gelegt werden muss aber wir das auf gar keinen Fall hier in Cagliari machen sollten. Er kenne einen viel besseren Hafen (mit Kran) wo wir das machen könnten. Also gut, gesagt getan, so hatten wir schon unser nächstes Ziel: Carloforte.
Die Crew hat wieder einmal komplett gewechselt. Am Freitag ist bereits Adrian (ein Cousin von mir) eingetroffen und hat sich bei uns eingenistet. Am Samstag Abend sind Alex und Mona (Alex ist mit meinem Vater auf den Kanaren gesegelt, sie haben zusammen die SKS Prüfung bestanden) an Bord gekommen und meine Mutter und die Familie Grünauer haben uns am Sonntag verlassen. So hatten wir eine neue Crew und waren bereit unsere erste Fahrt nach Carloforte zu meistern.

Wir sind relativ früh aufgestanden um rechtzeitig unser Ziel zu erreichen. Es sah nach einem entspannten Tag mit viel Motoren und wenig Wind aus. Ich bin wirklich kein Frühaufsteher und so hab ich mich schon relativ bald nach dem Ablegen auf das Sofa gehauen. Nach ungefähr 2 oder 3 Stunden wurde ich geweckt von einem interessanten Geräusch: Stille. Wir haben den Motor abgeschaltet. Mein Vater ging sofort unter Deck und begann den Motor zu inspizieren während ich mich oben erkundigt habe wo den das Problem lag. Anscheinend ist der Motor überhitzt und das nicht zu knapp. 110 Grad hat die Anzeige gesagt und ein Alarm ist los gegangen.
Wir haben eine Weile lang diskutiert wo das Problem liegen könnte. Wir haben jegliche Systeme kontrolliert und mein Vater meinte anschließend es könnte an der Kühlflüssigkeit liegen. Nach einem Blick in die Betriebsanleitung des Motors hat sich uns das Problem offenbart. Mein Vater hat mit Charly in Trapani und mit Alex in Cagliari kurz vor unserer Abreise Öl nachgefüllt. Allerdings hat er dies beide Male nicht in den Öl Tank geschüttet sondern in den Kühlmitteltank.
Nun ja, wir begaben uns also auf die Suche nach einer Lösung. Unter Deck wurde es extrem stickig und heiss, da der Motor nun frei lag und seine ganze Wärme an das Boot abgab. Wir haben mehrere Ventile für das Kühlwasser kontroliert bis wir einen Kühlmitteltank gefunden haben. Diesen haben wir sofort entleert und man hat schon die Emulsion aus Kühlmittel und Öl sehen können. Es musste allerdings noch mehr im Motor sein und so haben mein Vater und Adrian sich daran gemacht mithilfe der Ablassschrauben und der Ölpumpe, welche wir an Bord haben, das Öl und das Kühlmittel zuerst in die Wanne unter dem Motor ablaufen zu lassen und dann das alles in die Pumpe zu pumpen.



Das Öl allerdings war sehr klebrig und es schien überall zu kleben. Denn selbst nachdem wir schon einiges herausgepumpt haben, hat der Motor immer noch überhitzt. Also haben sie angefangen Wasser oben nachzuschütten, zu warten bis es in die Wanne abläuft und das Wasser und das Öl das mitkommt abzupumpen. Dieser Vorgang wurde mehrmals wiederholt über einen Zeitraum von vielen Stunden. In der Zwischenzeit blieb uns oben nichts anderes übrig als zu segeln (obwohl wir nur sehr wenig Wind hatten) und hin und wieder den Motor zu starten und die Temperatur zu kontrollieren.
Nach einiger Zeit war schon Abend und wir waren immer noch nicht einmal in der Nähe von Carloforte. Mein Vater meinte, dass das Gebiet vor dem Hafen sehr tückisch sei und er es vermeiden würde dort in der Nacht anzufahren. Also haben wir ein Wachsystem organisiert und haben eine Bucht vor Carloforte angesteuert. Bis dort hin mussten wir allerdings segeln und das komplett gegen den Wind, also aufkreuzen. (Und das nur mit der Genua, Grosssegel hatten wir ja am letzten Törn geborgen.) Ich habe mich zusammen mit Mona und Alex also schlafen gelegt und ich wurde erst um 2 Uhr wieder geweckt um den Anker zu setzen. Dieser hat ein wenig Probleme gemacht aber irgendwann hat er gezogen und wir konnten alle schlafen.
15. September

Wir sind früh aufgestanden um so früh wie möglich in Carloforte einzutreffen. Der Anker hat sich unter ein paar Steinen verhakt aber wir haben ihn (fast) ohne Probleme losbekommen. Die Mechaniker, welche uns den Mast legen wollten, wären um halb 9 da gewesen. Allerdings haben sie sich, aufgrund unserer Verspätung, dazu entschieden nicht zu kommen. Sie haben gemeint, dass der nächste Tag für sie besser wäre. Dies hat sich allerdings als sehr gut für uns erwiesen. Es gab uns Zeit den Mast noch einmal selber anzuschauen.
Wir sind also in Carloforte angekommen, was in meinen Augen eine wunderschöne und sehenswerte kleine sardische Stadt ist, die jeder einmal besuchen sollte, wenn er oder sie kann. Mir hat es dort sehr gut gefallen. Wir haben nach unserer Ankunft angefangen den Mast selber zu inspizieren während mein Vater ein paar Mechaniker von der dortigen Werft kontaktiert hat, welche sich den überhitzenden Motor anschauen sollten.
Adrian hat sich als extrem nützlich erwiesen, da er aufgrund seiner Tischler Ausbildung gut mit allen möglichen handwerklichen Problemen umgehen kann. Alex hat ebenfalls einen guten Wissensstand in dem Bereich und mein Vater ist mit seinem Ingenieur Studium eh ein Multitool. Die drei haben also angefangen sich den Mast anzuschauen und ich muss sagen, dass ich mich ziemlich nutzlos gefühlt habe. Ich habe versucht bei manchen Entscheidungen nützliche Ratschlage zu geben aber größtenteils habe ich die Arbeit den dreien überlassen. Ich fand das allerdings auch sehr angenehm, da ich meistens Pause hatte es sei den jemand hat kurz Hilfe gebraucht. Wir haben die Schrauben aus der Platte, welche den Furler mit dem Segel verbindet, geschraubt und haben festgestellt, dass es eine Möglichkeit gäbe, den Mast selber zu reparieren, wenn wir die nötigen Schrauben und Gummi Dichtungen hätten. Also wurde der Baumarkt, welcher von Alex und Mona entdeckt wurde, besucht um die nötigen Teile zu finden.



Ansonsten haben wir in Cagliari bereits die Decke vom Aquarium (also die undichte Seitenkabine) entfernt und Adrian hat das Rohr freigelegt, welches der Übeltäter für den Wasserschaden war. Die Furling Leine des Vorsegels verläuft durch das Deck bis nach vorne aber die beiden Eingänge sind mit einem Rohr verbunden. Diese Rohr hatte einen Übergang zwischen zwei Rohren wo eines allerdings rund und das andere eckig war. Aus den Ecken hat es da natürlich getropft. Wir haben also einen Dichtstoff verwendet um die Verbindung zuzukleben.

Der Tag verging ansonsten relativ ereignislos, für mich zumindest. Der Baumarkt wurde mehrmals besucht um nötige Schrauben und anderes Werkzeug einzukaufen. Am Abend sind wir in ein Restaurant gegangen und wollten alle ausschließlich Thunfisch bestellen, da Carloforte dafür berühmt ist. Allerdings wurde uns dann ein Hummer präsentiert und der Koch hat uns mitgeteilt, dass er eine Hummer Pasta für uns alle machen würde. Mein Vater wollte daraufhin zusätzlich ein Tuna Steak bestellen aber der Koch hat ihm davon abgeraten (die Kombination wäre selbst für meinen Vater zu viel). Diese Pasta war ein absoluter Wahnsinn und hat super geschmeckt. Ich hatte einen ziemlichen Spass damit, das Fleisch herauszukratzen. Ansonsten ist an dem Abend nichts Spannendes mehr passiert.

16. September
Dies war der Tag der Arbeit.

Oder wohl eher der Arbeiten. Am Anfang des Tages wurde das Whiteboard direkt in Betrieb genommen um eine ToDo Liste zu erstellen von allen Dingen die repariert gehören. Während des Tages wurden also allerlei Arbeiten vollbracht und ich habe mich hier und dort beteiligt. Die Mechaniker sind nach einer Weile gekommen, um sich den Motor anzuschauen. Zwei Stunden lang haben sie den Motor immer wieder an und aus gemacht und währenddessen oben eine grüne Flüssigkeit (Wasser und Spülmittel) hinein geleert. Das ganze Öl und Wasser hat sich unten in der Wanne gesammelt (die Ölpumpe haben sie viel besser bedient als wir) und sie haben es sogar für uns mitgenommen. Wir waren sehr zufrieden mit ihrer Arbeit und haben die Motor Kühlung am Whiteboard abgehakt.

Der Tag verging relativ schnell mit der ganzen Arbeit. Adrian ist immer wieder zum Baumarkt um gewisse Teile zu holen und mein Vater hat mit dem Boots Bauer gesprochen um Skizzen für die zu reparierenden Teile zu erhalten. Adrian hat ebenfalls das zweite Leck im aquarium gedichtet. Wir haben während des Mittagessens also Pläne gemacht am Mittwoch Nachmittag loszulegen und mithilfe von zwei Nachtfahrten in Mahon anzukommen. Zum Essen gab es ein Fladenbrot, welches ich am Tag vorher angesetzt habe und auf der Herdplatte gebacken habe.
Die Mechaniker (Rigger) von der Werft haben komplett abgesagt nachdem wir gemeint haben wir kriegen das Problem wahrscheinlich selber repariert. Am Abend sah dann das Whiteboard schon ganz gut aus und es blieb uns nur noch übrig die Decke im Aquarium wieder zu montieren und den Bug Spriet zu reparieren. Die Mechaniker, die uns den Motor repariert haben, haben sich bereits bereiterklärt sich den anzuschauen und haben das Ding abgeschraubt und mitgenommen um zu schauen ob sie die nötigen Schrauben in der Werft haben.
Es war ein produktiver aber auch angenehmer Tag und am Abend gab es Burger zum essen. Nach den Burgern wurde eine Runde Oh hell gespielt und ich bin sehr stolz darauf sagen zu können das ich alle Mitspieler massakriert habe und mit einem sehr hohen Abstand gewonnen habe.
17. September
Der Tag begann bereit mit schlechten Nachrichten. Der Wind war viel zu stark als das wir das Gross Segel setzen hätten können. Wir waren also gezwungen unsere Pläne auf Donnerstag zu verschieben. Wir würden am Donnerstag morgen Früh losfahren und dann am Samstag sehr sehr früh am Morgen ankommen. Nach diesen Nachrichten hieß es erst einmal Pause. Es gab keine wirklichen Arbeiten mehr zu tun ausser das Anschrauben der Decke vom Aquarium und das Warten auf die Mechaniker, welche uns den Bug Spriet wieder montieren wollten.

Adrian und ich haben uns dazu entschieden einen Spaziergang zu machen. Wir haben eine kleines zerstörtes Haus gefunden und hatten von dort einen schönen Blick über Carloforte und den anliegenden See. Angeblich haben Alex und Mona dort bereits Flamingos gesehen aber von die haben wir nicht zu Gesicht bekommen. Unser Spaziergang ging dann durch das Dorf zurück wo wir das größte Gebäude der Stadt, die Schule, ebenfalls begutachtet haben.
Als ich zurückgekommen bin war der Bugspriet bereits wieder montiert und es gab nichts mehr zu tun. Ich habe also ein paar Stunden pause gemacht. Mona und Alex kamen nach einer Weile zurück und haben erzählt, dass sie sich Bikes gemietet und die Insel erkundet haben. Ich habe mich dazu entschieden ebenfalls mit den Bikes einen Ausflug zu machen. Die sind ziemlich abgegangen. 25 km/h war die maximale Geschwindigkeit aber bergab bin ich bis 28 gekommen. Ich habe mir eine schöne Klippe ausgesucht und nachdenklich auf den Ozean geblickt.
Als ich zurückkam gab es erst mal einen Kaffee. Der Tag verging danach relativ chillig und zu Abend sind wir endlich Thunfisch essen gegangen in einem sehr guten Restaurant. Mein Vater hat sich auch die getrockneten Thunfisch Eier getraut zu probieren. Ich habe ebenfalls probiert und ich kann verstehen warum es nicht jedermanns Sache ist aber mir haben sie geschmeckt. Wir sind früh und mit viel Hoffnung für den nächsten Tag ins Bett.
18. September
Der Tag begann direkt mit Arbeit. Als erstes auf der Liste stand das Groß Segel aufzuspannen und das haben wir auch getan. Die Segel Latten haben wir ebenfalls mit erstaunlicher Leichtigkeit hineinbekommen. Dann hieß es wir sollten auf den Marinero warten aber wir haben einfach abgelegt weil uns das Segeln schon in den Fingern juckte. Als wir unterwegs waren hat Adrian ebenfalls seine Drohne ausgepackt und hat ein paar sehr professionelle Aufnahmen gemacht, welche auf Instagram zu sehen sind. Insgesamt sah es nach einem guten Tag aus. Allerdings war das nur mehr kurz vor dem Desaster.
Nach ungefähr einer Stunde fahrt zeigt Mona auf die Temperatur Anzeige des Motors und sagt „Er hat wieder 100 Grad!“
Kurz gesagt blieb uns nichts anderes übrig als wieder zurück nach Carloforte zu fahren. Aber wo könnte das Problem liegen? In Carloforte haben wir uns mehrere Meinungen wieder geholt und haben versucht Wege zu finden weshalb der Motor immer noch überhitzen könnte. Wir haben zuerst gedacht es sei der Thermostat aber nachdem wir ihn ausgebaut haben, schien es richtig zu funktionieren (unser Steg Nachbar Gerhard hat uns bei diesem Unterfangen gut beraten). Es könnte die Zylinderkopf Dichtung sein aber dann hätten wir nicht nur Öl im Wasser sondern auch Wasser im Öl. Während wir den Thermostat ausgebaut haben, haben Mona und ich einen Bananenkuchen gebacken. Der Mikrowellen Ofen ist zwar nicht perfekt zum Backen, da der Banankuchen eher wie Dichtungsmasse als wie ein Kuchen aussah aber geschmeckt hat er trotzdem.
Insgesamt war es ein sehr emotional zerschmetternde Tag. Die Mechaniker von der Werft hatten leider keine Zeit mehr für uns und wir mussten uns etwas Neues ausdenken (aber sie haben uns zwei Flaschen von den Motor Waschmittel mitgegeben). unser neuer Plan war es eine Yanmar Spezialisten in Calasetta anzusteuern. Dieser wird erst am Montag für uns Zeit haben. Also wird dieser Törn leider nicht in Mahon enden und so wie es aussieht wird Mahon auch kein zukünftiges Ziel sein wen wir im Zeitplan bleiben wollen.
Ziemlich zerschlagen also blieben wir im Hafen. Am Abend gingen wir dann auch mal Pizza essen (wenn man schon in Italien ist) und sind schlafen gegangen.
19. September
Mein Vater konnte sich mit dem Spezialisten in Kontakt setzen und wir haben Calasetta angesteuert. Allerdings haben wir uns gedacht, dass wir uns ein wenig Entspannung verdient haben und so sind wir bevor wir in die Marina eingefahren sind erst mal ankern gegangen. Mona und Alex sind praktisch sofort ins Wasser gesprungen um zu schnorcheln während Adrian, mein Vater und ich in der Nähe des Bootes blieben und mithilfe einer Metallbürste (welche wir in Carloforte am beliebten Baumarkt erworben haben) die Korallen Würmer von der Motorschraube kratzten. Wir blieben eine zeitlang in der Bucht und haben auch das Dinghy ausprobiert. Ich muss sagen der Motor ist definitiv zu gross für das kleine Ding, aber ey ich beschwer mich nicht.
Anschliessend sind wir in die Marina eingefahren und haben uns fest gemacht. Nach einer kleinen Verschnaufpause haben wir uns auf die Suche nach einem Kaffee in der Stadt gemacht. Dies war leichter gesagt als getan. Mein Vater trinkt seinen Kaffee am liebsten während der Siesta Zeit der Italiener also mussten wir ein wenig herum laufen bis wir endlich ein Kaffee entdeckt haben. Diesen haben wir bei lauter Musik verzehrt. Danach haben wir sogar eine Eisdiele gefunden und sind dann mitsamt Eis weiter die Stadt erkunden gegangen. Wir haben auch die Kirche und den Turm gesehen (für den hätten wir allerdings zwei Stunden warten müssen bis er öffnet also nur von aussen). Wir haben auch einen Hügel gefunden und hatten dort das perfekte Licht um schatten Theater zu spielen.

Schreibt in die Kommentare was ihr glaubt welches wort wir hier versuchen darzustellen.
Danach ging es wieder zum Boot und nach einiger Zeit zu einem schönen sardischen Restaurant. Ein schöner Tag um ein wenig abzukühlen und um die Ereignisse der letzten Woche zu erleichtern.
20. September
Unser Plan mit dem Yanmar Spezialisten stand und so haben wir ein wenig diskutiert wie der Tag für uns aussehen könnte. Wir haben uns dazu entschieden ein wenig segeln zu gehen, damit Adrian das auch noch miterlebt anstatt nur für Arbeit eingespannt zu werden. Wir fahren also raus und haben guten Wind, gute Sonne und gute Laune. Ein letztes Unglück muss allerdings auf diesem Trip noch passieren. Ich habe das Vorsegel nach einer Wende dicht genommen aber habe die Schot nur mit zwei Umdrehungen um die Winch auf die Bremse getan. Der Wind hat dann plötzlich zugenommen und mein Vater hat den Adrian gebeten das Segel ein bisschen zu fieren. Dieser hat die Leine aus der Bremse genommen und das Segel ist ihm sofort ausgerauscht und er hat einen Finger bei der Winch eingeklemmt.
Nach einer kleinen Untersuchung waren wir uns sicher, dass der Finger gebrochen ist und uns blieb nichts übrig als wieder zurück in den Hafen zu fahren, ein Auto zu mieten und ins nächste Krankenhaus zu fahren. Mein Vater hat sich mit Adrian auf den Weg gemacht und Mona, Alex und ich blieben beim Boot. Mein Vater und Adrian haben sich dazu entschieden nach Cagliari zu fahren, da es zwar weiter Weg ist aber meine Mutter später am Tag noch ankommen würde. Also haben sie gemeint, dass sie wahrscheinlich lange genug warten müssen und so meine Mutter gleich mitnehmen könnten.
Währenddessen haben Mona, Alex und ich uns einen entspannten Tag mit schwimmen und chillen gemacht. Ich habe den Blog geschrieben und war sonst nicht wirklich beschäftigt. Mein Vater und Adrian haben währenddessen tatsächlich mehrere Stunden gewartet bis sie endlich drangekommen sind. Mona, Alex und ich haben ein Abendessen gemacht kurz bevor die Truppe wieder bei uns eintraf und es hat sich herausgestellt: Der Finger ist nicht gebrochen! Glück gehabt!



Also dann haben wir uns einen entspannten Abend gemacht und alle sind relativ früh schlafen gegangen. Ich habe mir noch ein Konzert, welches in der Stadt war angeschaut und bin dann aber ebenfalls ins Bett.
Ich entschuldige mich hiermit, dass dieser Törn ein wenig Segel schwach war. Am Montag werden wir herausfinden wie wir weiter kommen werden und wie der Plan aussieht. Ansonsten wünscht uns Glück auf unsere weiteren Reise und dass wir den Motor repariert bekommen.

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